Beiträge vom Dezember, 2008

Vorstellung HIH – Parcific Core 1 – Neuseeland

Montag, 29. Dezember 2008 20:00

HIH – Parcific Core 1 – Neuseeland (NZD – Investition in 2 Core Immobilien mit stabilen Ausschüttungen und stabiler Währung)
Investition steueroptimiert in eines der wirtschaftlich stabilsten Länder der Welt
Investion in zwei neue, hochwertige Grade A-Büroimmobilien mit 12 Jahre laufenden Mietverträgen
Hohe Ausschüttungen mit 6 % p.a. auf 6,5 % p.a. ansteigend , nach Steuer!

Wirtschaftliche Reformen, die in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern noch ausstehen oder erst begonnen wurden, sind in Neuseeland bereits erfolgreich abgeschlossen worden. Nach einer Studie der Weltbank-Tochter „International Finance Corporation“ (IFC) aus dem Jahr 2006 steht Neuseeland heute hinter Singapur, aber noch vor den USA und Kanada an der Spitze der unternehmensfreundlichsten Nationen der Welt. Es gelang der Regierung von Neuseeland, die Staatsverschuldung, die 1994 noch bei über 57 Prozent lag, bis heute auf unter 30 Prozent zu reduzieren. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Staatsverschuldung in Deutschland von 46,6 Prozent auf 71,1 Prozent. Das Wirtschaftswachstum lag in Neuseeland in den vergangenen zehn Jahren bei durchschnittlich 3,4 Prozent im Jahr, die Arbeitslosenquote lag 2006 bei 3,8 Prozent. All dies sind Gründe, die Neuseeland so attraktiv auch für Einwanderer machen. Während in den USA auf 1.000 Einwohner 3,8 Einwanderer kommen, sind es in Australien 10,6 und in Neuseeland 14,5 Einwanderer.
 
Neuseeland weist nach Australien und den USA die höchste Transparenz des Immobilienmarktes auf und steht auf Platz 3 von insgesamt 56 untersuchten Ländern. Deutschland steht dagegen nur auf Platz 12, die Schweiz rangiert auf Platz 19. Mit 1,4 Millionen Bewohnern lebt rund jeder Dritte der 4,2 Millionen Einwohner Neuseelands im Ballungsraum Auckland. Das wirtschaftliche Zentrum der Stadt bildet der Central Business District (CBD), in dem auch die beiden Immobilien dieses Fonds liegen. Hier konzentriert sich das Banken- und Versicherungssystem. Der Leerstand im Bereich erstklassiger Büroflächen (Prime Office) sank von fast elf Prozent im Juni 2002 auf nur noch 0,9 Prozent im zweiten Quartal 2008.
 
Im Unterschied zu vielen derzeit am Markt angebotenen Blindpool-Fonds stehen die beiden Investitionsobjekte dieses Fonds bereits jetzt fest. Der Fonds investiert in zwei Immobilien, die  fertiggestellt sind. Es handelt sich um das „GE Plaza Building“ sowie um das „BNZ Building“. Die Immobilien gehören zu den modernsten Bürogebäuden Aucklands und besitzen den begehrten Grade A-Status. Die beiden Immobilien weisen auch unter Umweltgesichtspunkten eine besondere Qualität auf. Beide haben das Umweltzertifikat „Green Star“ erhalten, das in diesem Jahr in Neuseeland eingeführt wurde. Die Green Star-Zertifizierung ist ein Ausweis für eine optimierte Betriebskostenstruktur und erhöht die Chancen bei Anschlussvermietungen.
Bequemes Doppelbesteuerungsabkommen mit Steuervorteilen
Vorteilhaft für den deutschen Anleger ist, dass in dem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Neuseeland und Deutschland die so genannte Freistellungsmethode vereinbart ist. Das heißt: Die Besteuerung erfolgt in Neuseeland, wo die Steuersätze für diese Investition ab 2008 / 2009 nur bei 30 Prozent liegen (in Deutschland würden Vermietungseinkünfte mit dem vollen persönlichen Steuersatz besteuert, der bis zu 45 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag beträgt).
Einen Steuerberater wie bei US Immobilienfonds  braucht der Anleger in Neuseeland nicht. Die Ausschüttungen, die Anleger erhalten, sind bereits in Neuseeland versteuert. In Deutschland fallen lediglich Steuerzahlungen aufgrund des Progressionsvorbehaltes und von in Deutschland zu versteuernden Zinseinkünften an. Da Anleger – anders als bei den meisten Auslandsimmobilienfonds – keine persönliche Steuererklärung abgeben müssen, sparen Sie Kosten und Zeitaufwand, die damit ansonsten verbunden wären.

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Finanzvertrieb am Pranger: Fehlberatung verbrennt 30 Milliarden Euro pro Jahr

Montag, 29. Dezember 2008 19:11

Bei der Finanzberatung in Deutschland liegt einiges im Argen, wie eine Untersuchung der Beratungsfirma Evers und Jung im Auftrag des Bundesverbraucherschutzministeriums ergeben hat. Demnach verlieren deutsche Verbraucher jedes Jahr zwischen 20 und 30 Milliarden Euro durch mangelhafte Beratung von Finanzvermittlern, fehlerhafte Tipps von Anlageberatern wie Versicherungmaklern und   -vertretern seien “eher die Regel als die Ausnahme”, heißt es in der Studie. In der Konsequenz regte Ministerin Ilse Aigner (CSU) an, die Haftung der Berater zu verschärfen.

Ein Grund für die hohen Verluste, die mit Blick auf Anlageberatung in Deutschland jedes Jahr auflaufen sei der Punkt, dass etwa 50 bis 80 Prozent der langfristigen Geldanlagen vorzeitig und mit Verlust abgebrochen würden. Eines der Hauptprobleme aus Verbrauchersicht sei, das Fehlberatung über lange Zeit nicht auffalle und oftmals sogar völlig unbemerkt bleibe. Dies führe dazu, dass Finanzvermittler nicht gezwungen seien, ihre Beratungsleistung gegenüber Kunden zu verbessern.

Umstrittenes Vergütungssystem

Eine zentrale Rolle spielt auch das gängige Vergütungssystem der Branche, das auf Provisionszahlungen fußt. Dies führe dazu, dass die Berater mehr am Verkauf von Produkten interessiert seien als an langfristig orientierter Kundenberatung. So heißt es in der Studie: „Es besteht hoher Verkaufsdruck am Anfang der Kundenbeziehung, die Beratung ist nicht ergebnisoffen.”

400 Euro Einsparpotenzial pro Jahr

Das Gros der Verluste läuft dabei im Versicherungsbereich auf, in dem deutsche Verbraucher jedes Jahr rund 20 Milliarden Euro zu viel ausgeben – und trotzdem oftmals falsch versichert seien, so die Studie. So würden viele unnötige Versicherungen abgeschlossen werden. Wenn sich die Verbraucher nur auf die wirklich notwendigen Policen beschränken und sich nur für existenzbedrohende Versicherungsfälle absichern würden – statt auf Policen zu setzen, die sogenannte Kleinrisiken abdecken, die zwar greifbarer, selten aber existenzbedrohend seien – könnte jeder deutsche Haushalt durchschnittlich 400 Euro pro Jahr beim Versicherungsschutz sparen.

Laut Bundesverbraucherministerin Aigner würden Finanzvermittler „viel zu oft das Vertrauen von Anlegern enttäuschen” und teils – mit Blick auf die Provision – „unter dem Deckmantel von Kompetenz und Seriosität ungeeignete Investments als sichere Anlage für die Altervorsorge“ verkaufen, statt den Interessen der Verbraucher Priorität einzuräumen. Defizite, welche die Finanzmarktkrise erneut offenbart habe.

Schärfere Regulierung ein Muss

Hier gelte es, Änderungen herbeizuführen, wobei dies Aigner zufolge auf zweierlei Art geschehen könnte. Zum einen regte sie an, die Haftung für Finanzvermittler zu verschärfen, etwa, indem die Beweislast zugunsten der Verbraucher umgekehrt wird. Zum anderen müsse der gesamte Vertrieb und die finanziellen Anreizstrukturen von Finanzprodukten mit seinen Strukturen auf den Prüfstand gestellt werden und längere Verjährungsfristen in Betracht gezogen werden.

Ein weiterer Ansatzpunkt, den die Studie empfiehlt ist zudem, die Sonderregelungen für Vermittler von Investmentfonds und geschlossenen Fonds im Hinblick auf die Regulierung im Kreditwesengesetz (KWG) und dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) abzuschaffen. Für kommenden März kündigte Ministerin Aigner ein Treffen mit Branchenvertretern an, um über die Studienergebnisse und Konsequenzen daraus zu diskutieren.

Laut der Studie gibt es in Deutschland mehr Finanzvermittler als in anderen EU-Ländern: Während bundesweit 6,1 Vermittler auf 1000 Einwohner kommen, sind es in Großbritannien 2,7 und in den Niederlanden zwei. (ir)



Die Studie „Anforderungen an Finanzvermittler – mehr Qualität, bessere Entscheidungen“ wurde im Juni 2007 vom Bundesverbraucherschutzministerium in Auftrag gegeben und zielte darauf ab, zu untersuchen, wie durch Regulierung und Anreizsetzung die Beratungsqualität in der Vermittlung von Versicherungen, Kapitalanlagen und Krediten verbessert werden kann.

 

 

Quelle:

http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?endDate=&per=&kat=&sid=646347

und www.beteiligungsfinder.de

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Vorstellung United Investors

Montag, 29. Dezember 2008 11:32

Mit einer Beteiligung an der S&K Real Estate Value Added Fondsgesellschaft mbH & Co. KG bietet UNITED INVESTORS Ihnen die Möglichkeit, von den Chancen im deutschen Immobilienmarkt zu profitieren.

Das Konzept dieses Fonds besticht durch seine Einfachheit: ein extrem günstiger Einkauf – schwerpunktmäßig aus bundesweiten Zwangsversteigerungen – und ein schneller Verkauf mit hohem Gewinn bzw. die Erzielung von im Vergleich zum Kaufpreis hohen laufenden Mieteinnahmen innerhalb des Anlagezeitraums.

Der notwendigerweise als Blind Pool konzipierte Fonds wird laut Prognoserechnung Immobilien für über 40 Millionen Euro ersteigern. Das diversifizierte Portfolio umfasst Eigentumswohnungen, Wohnobjekte oder Wohn-/Gewerbeobjekte mit einem maximalen Gewerbeanteil von 50 Prozent. Der Anteil von Immobilien in den neuen Bundesländern darf höchstens ein Viertel des Gesamtportfolios ausmachen. Die Einkaufspreise bei den Renditeobjekten dürfen maximal das Achtfache der Jahresnettomiete betragen, bei den Makler- und Privatisierungsobjekten höchstens 77,5 Prozent des Verkehrswertes. Notwendige Sanierungsmaßnahmen sind auf zehn Prozent des amtlichen Verkehrswertes begrenzt.
Das Portfolio wird zu 25 Prozent Renditeobjekte (mit laufenden Mieteinnahmen) sowie zu 15 Prozent Maklerobjekte enthalten, die spätestens nach sechs Monaten gewinnbringend weiterverkauft werden. Die verbleibenden 60 Prozent entfallen auf Privatisierungsobjekte. Die Objektgesellschaften planen über die fünfjährige Laufzeit Erst- und Re-Investitionen, die teilweise bis zu einem Anteil von 65 Prozent des Kaufpreises zzgl. aller Neben- und Entwicklungskosten durch Fremdkapital finanziert werden können.

Mit der S&K Real Estate GmbH steht dem Fonds ein Branchen erfahrener und leistungsstarker Partner zur Seite, der allein im Jahr 2007 als Dienstleistungsunternehmen an dem Erwerb von Immobilien im Wert von über EUR 120 Millionen mitgewirkt hat. Der Projektpartner ist an einen erfolgreichen Fondsverlauf gebunden, er ist durch eine erfolgsabhängige Vergütung erst zum Ende der Laufzeit von fünf Jahren am Fondserfolg beteiligt.

Die Summe der prognostizierten Auszahlungen an die Investoren beträgt über die Fondslaufzeit rund 146 Prozent des Beteiligungsbetrages nach Steuern. Als Investor beteiligen Sie sich somit an einem Investment mit starken Partnern, überschaubarer Laufzeit von rund fünf Jahren und attraktiven Renditechancen. Wir sind davon überzeugt, Ihnen mit diesem innovativen Fondskonzept ein sowohl sicherheits- als auch renditeorientiertes Investment anzubieten und freuen uns auf den gemeinsamen Erfolg.

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Fondsvorstellung: “Premium Portfolio”

Montag, 29. Dezember 2008 3:30

Das Lloyd Fonds "Premium Portfolio” ermöglicht den gleichzeitigen Zugang zu mindestens vier wachstumsstarken Assetklassen. Schon ab EUR 5.000 Mindestbeteiligung können Anleger mit nur einem Fonds an Schiffen, Flugzeugen, Immobilien und Private Equity partizipieren. Dadurch erzielt das Premium Portfolio eine hervorragende Risikostreuung. Gleichzeitig bringt es für den Anleger nur einen minimalen Verwaltungsaufwand mit sich, da er sich, statt um eine Vielzahl von Beteiligungen, nur um einen Fonds zu kümmern braucht. Zusätzlich attraktiv ist der Fonds dadurch, dass bereits circa 44% der Investments (bezogen auf EUR 20 Mio. Emissionskapital) gezeichnet wurden und es sich somit beim Premium Portfolio nicht um einen reinen Blindpool handelt. Noch mehr Sicherheit kann durch die Wahl des Andienungsrechts erzielt werden. Dieses beinhaltet, dass der Anleger seine Anteile der Lloyd Fonds AG zum 31. Dezember 2017 zum Nominalwert abzüglich der bis dahin erhaltenen Auszahlungen zum Kauf anbieten kann. Die Lloyd Fonds AG verpflichtet sich dazu, das Angebot anzunehmen. Dafür fällt eine Vergütung von lediglich 1% p.a. der Nominalbeteiligungen an.

Die Anleger beteiligen sich zunächst mittelbar über die Treuhandkommanditistin als Treugeber quotal am Kommanditkapital an den folgenden Emittentinnen:
- Mit 40 % der Beteiligungssumme an der Erste Lloyd Shipping Beteiligung GmbH & Co. KG, Hamburg.
- Mit 20 % der Beteiligungssumme an der Erste Lloyd Immobilien Beteiligung GmbH & Co. KG, Hamburg.
- Mit 20 % der Beteiligungssumme an der Erste Lloyd Private Equity Beteiligung GmbH & Co. KG, Hamburg.
- Mit 20 % der Beteiligungssumme an der Erste Lloyd Special Assets Beteiligung GmbH & Co. KG, Hamburg.

Die Laufzeit der Vermögensanlage orientiert sich an der Laufzeit der Zielgesellschaften. Die bisher von den Emittentinnen gezeichneten Zielgesellschaften haben unterschiedliche prognostizierte Laufzeiten, längstens bis zum 31. Dezember 2025. Die Anleger können die Beteiligungen an den vier Emittentinnen frühestens zum 31. Dezember 2025 kündigen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.beteiligungsfinder.de/”Premium Portfolio”/22/fonds/179/

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Fondsvorstellung: Marbach, Strohgasse 5

Sonntag, 28. Dezember 2008 3:30

Bei der Realimmobilie “Marbach, Strohgasse 5″ handelt es sich um ein unter Denkmalschutz stehendes Wohngebäude.

Es beherbergt 7 Wohnungen mit einer Fläche zwischen 64qm und 155qm.

Marbach:
Das moderne Marbach, nur 20 km von Stuttgart entfernt, ist eine Stadt, in der die Pflege des Überlieferten und Zuwendung zum Neuen eine Verbindung eingegangen sind, die sie als Wohn- und Arbeitsort zunehmend attraktiver macht. Sie erfüllt zentrale Funktionen im mittleren Neckarraum und kann mit überraschend vielen Einrichtungen für alle Lebensbereiche erwarten: Schulen, Kultur, Sport und Freizeit haben hier einen hohen Stellenwert; über 80 Vereine bieten die Gelegenheit, in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten der jeweiligen Liebhabereien nachzugehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.beteiligungsfinder.de/Marbach, Strohgasse 5/22/fonds/223/

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Welches sind die charakteristischen Merkmale einer Schiffsbeteiligung?

Samstag, 27. Dezember 2008 16:55

Zusammengefasst bietet eine Schiffsbeteiligung hohe Renditechancen bei relativ geringen Risiken. Die wichtigsten Merkmale sind:

  • Flexibler Sachwert
  • Geschlossener Fonds – alle Parameter sind im Vorfeld bekannt
  • Pauschale Gewinnermittlung nach § 5a EStG (“Tonnagesteuer”)

Quelle MPC Capital

www.beteiligungsfinder.de

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Wie sieht das steuerliche Konzept aus? Welche Besonderheiten sind zu beachten?

Samstag, 27. Dezember 2008 16:54

Eine Besonderheit von geschlossenen Schiffsfonds liegt in der steuerlichen Behandlung der erzielten Einkünfte. Gesellschafter einer Schifffahrtsgesellschaft sind Mitunternehmer und erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb, wogegen Anleger offener Fonds (etwa Aktienfonds) Kapitaleinkünfte erzielen. Dies ermöglicht es den Anlegern geschlossener Schiffsfonds, von der pauschalierten Gewinnermittlung gemäß § 5a EStG (Tonnagesteuer) zu profitieren.

Der im allgemeinen Sprachgebrauch verwendete Begriff “Tonnagesteuer” vermittelt allerdings leicht ein falsches Bild, da es sich hierbei nicht um eine eigenständige Steuer handelt. Vielmehr wird der Gewinn (die Bemessungsgrundlage) pauschal nach der Schiffsgröße ermittelt. Demzufolge müsste man richtigerweise von “Tonnagegewinn” sprechen. Dieses Vorgehen führt dazu, dass die Anleger jedes Jahr nahezu den gleichen Gewinnanteil zu versteuern haben, der i. d. R. weniger als ca. 0,5 Prozent der jeweiligen Beteiligungssumme beträgt. Somit führt die Tonnagebesteuerung in der Regel für die Anleger zu einer deutlichen Steuerentlastung gegenüber einer konkreten Gewinnermittlung. Hinzu kommt, dass anders als bei der steuerlichen Förderung über Abschreibungen (Verlustzuweisungsmodelle) die Anleger umso stärker von der Tonnagegewinnermittlung profitieren, je höher die Rendite ist, die das Schiff einfährt.

 

Quelle MPC Capital

www.beteiligungsfinder.de

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Wie funktioniert der Schifffahrtsmarkt?

Samstag, 27. Dezember 2008 16:54

Heute werden über 95 Prozent des interkontinentalen Frachtvolumens per Schiff abgewickelt.

Insbesondere der Containerverkehr ist ein wesentlicher Eckpfeiler des internationalen Warenaustausches. Der Grund für den Erfolg sind vor allem Zeit- und Kostenvorteile, die durch den Einsatz von Containern erzielt werden. Dabei übernehmen Schiffe in unterschiedlichen Größenklassen verschiedene Aufgaben. Aus dem Wirkungsgeflecht zwischen Ladungsvolumen, Schiffsgröße und Servicefrequenz ergibt sich die für ein bestimmtes Fahrtgebiet ökonomisch sinnvollste Schiffsgröße.

Vor diesem Hintergrund kommen auf den aufkommensstarken Ost-West-Verkehren zwischen Asien und Europa bzw. Asien und der US-Westküste die so genannten Post-Panamax-Schiffe mit über 6.000 TEU zum Einsatz. Die neueste Generation der Containerriesen kann bis zu 14.000 TEU transportieren. Die kleineren Panamax-Schiffe (bis ca. 5.000 TEU) fahren überwiegend auf den Nord-Süd-Verkehren zwischen Europa und Afrika sowie im inner-asiatischen Raum und zwischen der amerikanischen Ost- und Westküste (Panamakanal).

Als “Feeder” werden klassischerweise Schiffe bis ca. 1.200 TEU bezeichnet. Ihre Aufgaben bestehen in regionalen Zubringer- und Verteilerdiensten. Sie stellen den Seetransport zwischen großen und kleineren Häfen sicher (z. B. Hamburg – St. Petersburg). Aufgrund der stetig wachsenden Schiffsgrößen übernehmen allerdings auch Schiffe bis 2.500 TEU solche Aufgaben, sodass diese zum Teil auch als Feeder bezeichnet werden.

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Wie funktioniert eine Schifffsbeteiligung?

Samstag, 27. Dezember 2008 16:54

Wie funktioniert eine Schifffsbeteiligung?

Quelle MPC Capital

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Welche Kriterien sind bei einer Schiffsbeteiligung besonders zu beachten?

Samstag, 27. Dezember 2008 16:53

Werthaltige, mehrjährige Erstbeschäftigung

In der Anfangsphase einer Beteiligung ist der Fremdkapitalanteil aufgrund der Darlehensfinanzierung naturgemäß hoch. Eine mehrjährige Erstbeschäftigung gibt die Sicherheit, die Schiffshypothekendarlehen planmäßig tilgen zu können. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sich die Gesellschaft konstant und schnellstmöglich entschulden kann. Vor dem Hintergrund mehrjähriger Bauzeiten und Marktzyklen ist es allerdings auch denkbar, dass eine Beschäftigung für ein Fondsschiff erst kurz vor der Ablieferung des Schiffes und somit nach Platzierung des Fonds abgeschlossen wird.

Erfahrener Vertragsreeder

Die Betreuung des Schiffes durch einen erfahrenen Reeder, der sowohl das kommerzielle, das technische als auch das finanzielle Management perfekt beherrscht, trägt gleichermaßen zum Erfolg einer Beteiligung bei.

Erstklassiger Charterer mit gutem Rating

Der Charterer mietet das Schiff an, um im Auftrag Dritter Frachtgut zu transportieren. Eine lange Festcharterzeit sichert den kommerziell erfolgreichen Einsatz des Schiffes für den entsprechenden Teil der Laufzeit der Beteiligung. Ein Rating gibt Aufschluss über die Bonität des Charterers.

Konservative Kalkulation

Da es sich bei den kalkulierten Zahlen naturgemäß um Planzahlen handelt, ist es wichtig, die Prämissen der Kalkulation konservativ anzusetzen. Hierzu zählen die Annahmen über die Entwicklung der Charterraten, der Betriebskosten, der Wechselkurse und Zinsen genauso, wie ein konservativ angesetzter Veräußerungserlös. Weiterhin müssen Maßnahmen getroffen werden, um die kalkulierten Werte etwa durch Devisentermingeschäfte und Zinsfestschreibungen abzusichern.

Erfahrenes Emissionshaus mit positiver Leistungsbilanz

Der Erfolg einer Schiffsbeteiligung hängt maßgeblich von der Auswahl eines erfahrenen und seriösen Emissionshauses ab, denn dieses erstellt das Gesamtkonzept und ist somit für den Erfolg des Beteiligungsangebotes verantwortlich. Als Anbieter der Kapitalanlage muss das Emissionshaus über detaillierte Marktkenntnisse hinsichtlich der Schifffahrtsmärkte und der anderen Marktteilnehmer verfügen. Im Rahmen der Projektierung wählt es zuverlässige Vertragspartner aus und führt sie zusammen. Daran anschließend werden in der Prospektierungsphase in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten Verkaufsprospekt und Marketingunterlagen erstellt.

Günstiger Bau-/Kaufpreis des Schiffes

“Im Einkauf liegt der Gewinn”, lautet eine kaufmännische Grundregel. Ein günstig eingekauftes Schiff hat in schwächeren Marktphasen den Vorteil, dass es eine niedrigere Charterrate zur Erbringung des Kapitaldienstes benötigt als ein vergleichsweise teureres Schiff. Ein günstiger Kaufpreis ist also ein erstes Indiz für ein interessantes Beteiligungsangebot. Dennoch ist der Kaufpreis kein alleiniges Beurteilungskriterium. Er sollte immer im Zusammenhang mit den erzielbaren Chartereinnahmen und -laufzeiten beurteilt werden, da sich Schiffsbaupreise und Charterratenniveau in Abhängigkeit voneinander entwickeln.

Marktgerechtes Schiffsdesign

Grundlage für eine langfristige Beschäftigung und die Absicherung der Einnahmeseite ist ein ökonomisches und zuverlässiges Schiff, das hinsichtlich des Designs und der technischen Ausstattung höchste Ansprüche erfüllt.

 

Quelle MPC Capital

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