Green Building – Zertifizierte Grüne Sparimmobilien und Vorstellung des ESI China 1 von Euro Sino Invest
Mittwoch, 31. März 2010 22:39
Immer häufiger erwerben geschlossene Immobilienfonds „grüne Gebäude“. Sie lassen sich wesentlich besser vermieten und später wieder wesentlich teurer verkaufen. Initiatoren von geschlossenen Fonds haben einen neuen Trend entdeckt und bringen zunehmend geschlossene Immobilienfonds, deren Gebäude strengeren Effizienz- und Kriterien im Bereich der Nachhaltigkeit genügen, als es die gängigen Bauvorschriften haben wollen.
So bietet etwa Hesse Newman zur Zeit das Green-Building an. „Die Immobilie ist nach dem Green Building-Standard der EU konzipiert, der Primärenergieverbrauch liegt ca. 40 Prozent unter dem einer üblichen Immobilie”. Ebenfalls grün nennt Wölbern Invest den aktuellen Immobilienfonds Holland 68 sowie den kurz danach startenden Holland 69. „Der Holland 69 wird nach Fertigstellung zu den zehn nachhaltigsten der Niederlande gehören.
Noch kein Gebäude dieser Größenordnung hat eine bessere Note bekommen. KGAL´s Property Class England 2 hat ein britisches Zertifikat. Auch Emissionshäuser, die aktuell keinen Fonds mit grünen Immobilien zur Zeichnung anbieten, setzen sich mit dem Thema auseinander: Bspw. hat die IVG mit dem „Premium Green Fund” einen rund 400 Millionen Euro schweren Fonds für Institutionelle Investoren aufgelegt, der bundesweit in vier grüne Projektentwicklungen investiert.
Jamestown, der sich auf US-Immobilien spezialisiert hat verpaßt bereits platzierten Fonds nach und nach einen grünen Anstrich: „Ein zum Portfolio des Jamestown Co-Invest 4 gehörendes Bürogebäude hat bereits ein Zertifikat erhalten, für ein weiteres Fondsobjekt läuft das Zertifizierungsverfahren, das Ende 2010 abgeschlossen sein soll”. Nach Einschätzung von Scope, ergibt die grüne Ausrichtung von Immobilienfonds nicht nur fürs gute Gewissen, sondern auch aus Investorensicht Sinn: „Anleger werden zwar anfangs nicht unbedingt mehr Rendite als bei konventionellen Fonds erhalten, aber beim Verkauf der Immobilien dürften sich höhere Preise erzielen lassen.
So ergab eine US-Studie aus 2009, dass mit solchen Immobilien rund drei bis zwölf Prozent höhere Mieten verlangt werden können. Die Rechnung ist denkbar einfach: Bei grünen Immobilien sind die Nebenkosten wie etwa Heizkosten deutlich niedriger, was Spielraum für höhere Mieten bietet.
Aktuelle „Green Buildings“
Die Investition wird dem Anleger durch den Initiator die ESI Euro Sino Invest GmbH, die durch die ZBI Zentral Boden Immobilien AG (ZBI AG) sowie die Tucher Invest 2 GmbH gegründet wurde, angeboten. Im Rahmen des vorliegenden Angebotes hat der Anleger die Möglichkeit sich an der ESI Euro Sino Invest GmbH & Co. China 1 KG unmittelbar als Kommanditist oder mittelbar über einen Treuhänder zu beteiligen. Die ESI GmbH & Co. China 1 KG wird sich über die Hong Kong-Zweckgesellschaft, die ESI Euro Sino Invest China Real Estate 1 Ltd., an einer chinesischen Immobilienentwicklung in der Stadt Shenyang beteiligen. Ziel ist es, bei der Projektentwicklung eines 80.000 m² großen Grundstückareals circa 250.000 m² Bruttogeschossfläche zu errichten und durch den Verkauf der Wohnungen, Parkplätze und Gewerbeflächen einen Gewinn zu erwirtschaften.
Die Fondsgesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet. Die prognostizierte Fondslaufzeit wird 2,5 Jahre betragen.
Thema: Immobilien Asien | Kommentare (0) | Autor: admin
