Donnerstag, 23. Dezember 2010 12:32
Am 8. Dezember 2010 erfolgte die Übernahme des MS “PCE Madeira” durch die Fondsgesellschaft. In diesem Zusammenhang wurde in Valencia auch die letzte, noch offene Frage zu unserer vollständigen Zufriedenheit beantwortet: Die Frage nach dem Zustand des Schiffes unterhalb der Wasserlinie. Zertifizierte Taucher inspizierten mehrere Stunden lang das Schiff bzw. seine Außenhülle auf Schäden und Mängel. Auch hier, nachdem bereits zwei Gutachter vor dem Kauf dem MS “PCE Madeira” einen guten Zustand bestätigt haben, stand am Ende der Unterwasserbesichtigung ein gutes Ergebnis fest. Bis auf ein fehlerhaftes Ventil am Heck, das mit wenig Aufwand instandgesetzt wird, ist der Rumpf des Schiffes frei von Schäden und in einem guten Zustand.
Der gute Zustand eines Secondhand-Containerschiffes ist von zentraler Bedeutung, für die wirtschaftliche Entwicklung der Fondsgesellschaft. Mit dem Abschluss der Besichtigung des Rumpfes stehen nun alle Signale auf grün, für ein attraktives Investment in die Containerschifffahrt, im Zuge einer Beteiligung an dem MS “PCE Madeira”. Die sicherheitsorientierte Planung und Umsetzung dieses Beteiligungsangebotes setzt sich gleichermaßen im Rahmen der Fondskonzeption durch, ohne dabei auf die Chancen des Marktes zu verzichten.
Sicherheitsorientierte Fondskomponenten:
· Schiff bereits übernommen
Anleger beteiligen sich an einem Secondhand-Containerschiff, das bereits durch die Fondsgeschäftsführung am 8. Dezember 2010 um 15:38 Uhr übernommen wurde. Damit gehen die Einnahmen aus dem bestehenden Chartervertrag mit MSC Mediterranean Shipping Company S.A. planmäßig auf die Fondsgesellschaft über. MS “PCE Madeira” ist wohl das erste Containerschiff, das zum jetzigen Marktniveau gekauft wurde, rund 35 % unter den Marktpreisen der Jahre 2007 und 2008, und als Publikumsfonds im deutschen KG-Markt angeboten wird.
· Währungssicherung
Die Fondsgeschäftsführung hat den US-Dollar in einer günstigen Phase, bei einem Wechselkurs von US$ 1,34 / € gesichert. Zum Zeitpunkt der Kaufpreiszahlung lag der Wechselkurs bei US$ 1,325 / €. Durch das rechtzeitig abgeschlossene Währungssicherungsgeschäft erfolgte die Kaufpreiszahlung ebenfalls planmäßig, zum prospektierten Wechselkurs von US$ 1,34 / €. Während der gesamten Laufzeit wurde durchgängig ebenfalls mit US$ 1,34 / € kalkuliert.
· Hohe Eigenkapitalquote
Die hohe Eigenkapitalquote von rund 80 % ist ungewöhnlich und versetzt das Schiff in eine komfortable Situation. Zudem wird das Schiffshypothekendarlehen gemäß Prognose im Jahr 2014 vollständig getilgt sein. Durch diese Komponenten steht die Finanzierung der Gesellschaft auf einer sehr soliden Basis. Die Rückabwicklung des Fonds aufgrund nicht eingeworbener Kommanditanteile ist ausgeschlossen.
· Loan to Value Relation (Beleihungsgrenze) durch Stahlwert abgedeckt
Das Kreditvolumen in Höhe von anfänglich US$ 2,25 Mio., einschließlich eines Betrages von
TUS$ 225 als Reserve für Zinssicherungsgeschäfte, darf gemäß Darlehensvertrag einen Betrag von 35 % des jeweils aktuellen Schiffswertes zu keinem Zeitpunkt übersteigen. Der gutachterlich ermittelte Stahlwert des Schiffes beträgt über US$ 3 Mio. und liegt über dem vertraglich vereinbarten LTV-Wert. Die bankseitige Einflussnahme aufgrund von Verletzungen der LTV-Vereinbarung ist unwahrscheinlich.
Chancenorientierte Fondskomponente:
· Anfängliche Festcharter mit Optionsfreiheit in einem wachsenden Marktumfeld
Der Zuwachs an Tonnage für Containerschiffe zwischen 1.000 und 1.999 TEU wird durch Experten für die nächsten Jahre – aufgrund nur weniger Neubauaufträge und hoher Abbruchzahlen in der Vergangenheit – als gering eingeschätzt. Dieses Marktsegment könnte sogar von einem leichten Rückgang der verfügbaren Tonnage gekennzeichnet sein, sofern weiterhin Tonnage in dieser Größenklasse abgebrochen wird. Es ist absehbar, dass sich eine begrenzte Verfügbarkeit dieser Containerschiffe positiv auf deren Charterraten auswirken wird.
Durch Chartervereinbarungen bei MSC sind die Einnahmen der Fondsgesellschaft bis September 2011 gesichert. Gleichzeitig ist seit Monaten ein grundsätzlicher Anstieg der Charterraten in dem Segment mittelgroßer Containerschiffe zu beobachten. Auch wir sind davon überzeugt, dass die Charterraten für Containerschiffe der Größe des MS “PCE Madeira” im kommenden Jahr erheblich zulegen werden. Die bestehende Charter, in Verbindung mit gleichzeitig steigenden Charterraten und die sich im September anschließende Charterfreiheit des Schiffes, eröffnen dem MS “PCE Madeira” besondere Chancen, sich bestmöglich in einem wachsenden Marktumfeld zu positionieren.
Fazit:
Die Kombination aus sicherheitsorientierten Komponenten mit der Option, an einem weiter steigenden Ratenniveau zu partizipieren, bildet die Grundlage für die Fondskonzeption des MS “PCE Madeira”.