Mittwoch, 23. Februar 2011 15:07
Mit dem Substanzwerte Deutschland 6 setzt Hannover Leasing auf eine erstklassige Konstellation: Berlin, die Deutsche Bahn und eine Immobilie von zentralem Stellenwert. Die Berliner Wirtschaft hat seit der Wiedervereinigung einen Strukturwandel – weg von Industrie und Bau, hin zum Dienstleistungszentrum – vollzogen. Der Berliner Büromarkt ist mit 18,3 Millionen Quadratmetern der größte Deutschlands. Der Leerstand liegt aktuell bei etwa 8,2 Prozent und ist damit geringer als in anderen deutschen Bürozentren.
Mit der Betriebszentrale der Deutschen Bahn am Standort Berlin-Pankow investiert der HL Substanzwerte Deutschland 6 in eine Immobilie, wie es sie deutschlandweit lediglich sieben Mal gibt. Von dem Gebäude aus wird das gesamte Schienennetz im Großraum Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie Teilen von Sachsen-Anhalt mit einer Streckenlänge von rund 4.000 Kilometern gesteuert. Nutzer des Objekts ist die Tochtergesellschaft DB Netz AG, die das Streckennetz in Deutschland betreibt und vermarktet.
Das moderne Büro- und Verwaltungsgebäude wurde 1998 errichtet und auf die Bedürfnisse der Deutschen Bahn abgestimmt. Das Hightech-Kontrollzentrum verfügt über komplexe technische Einbauten und spezielle Arbeitsplätze. In den Ausbau der Technik hat der Mieter bislang einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag investiert. Im Rahmen eines Technical and Environmental Due Diligence Assessments wurde dem Gebäude 2007 ein hervorragender Zustand attestiert. Die Immobilie befindet sich in der Granitzstraße 55-56 in Berlin-Pankow. Über die Prenzlauer Promenade und den Autobahnzubringer A114 sind die Innenstadt und der Berliner Ring schnell erreichbar. Zwei Buslinien bieten S- und U-Bahnanschluss.
Die Deutsche Bahn als Mieter ist mit rund 240.000 Mitarbeitern an 2.000 Standorten in 130 Ländern das größte Eisenbahn-Verkehrsunternehmen in Europa und das zweitgrößte Unternehmen der Transport- und Logistikbranche weltweit. Durch die sehr gute Bonität der DB AG (Rating von Aa1 von Moody’s bzw. AA von Standard & Poor’s) sind die Mieteinnahmen langfristig gesichert.
Die Deutsche Bahn AG, vertreten durch die DB Service Immobilien GmbH, hat das gesamte Gebäude mit 27.716 Quadratmeter, sowie die angrenzenden Parkflächen mit 154 teilweise überdachten PKW-Stellplätzen (circa 3.952 Quadratmeter) angemietet. Die jährliche Miete beträgt rund 4 Millionen Euro. Mietbeginn war der 1. Mai 1998. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren und ist während dieser Zeit nicht ordentlich kündbar. Der Mietvertrag endet am 30. April 2018. Der Mieter hat eine Verlängerungsoption von zwei Mal fünf Jahren. Die Ausübung der Option liegt im besonderen Interesse der Deutschen Bahn. Denn anders als bei einem Verwaltungsgebäude wäre eine Verlegung der Betriebszentrale mit enormem Organisations- und Kostenaufwand verbunden. So müsste eine zweite Betriebszentrale mit der kompletten Infrastruktur und technischen Einrichtung erstellt werden, damit die Systeme nach mindestens einjährigem Probebetrieb und öffentlich rechtlicher Zulassung umgestellt werden können.
Sollte die Deutsche Bahn den Mietvertrag dennoch nicht verlängern und ausziehen, haben die Anleger ein einmaliges und individuelles Andienungsrecht und können ihre Beteiligung an Hannover Leasing zurückgeben. In diesem Fall erstattet Hannover Leasing dem Anleger seine Einlage zuzüglich Agio und einer jährlichen Mindestverzinsung von 2,5 Prozent auf die Einlage abzüglich der bis zu diesem Zeitpunkt geleisteten Ausschüttungen.
Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 66,5 Millionen Euro, davon sind rund 30,5 Millionen Euro Eigenkapital. Die prognostizierten jährlichen Ausschüttungen belaufen sich auf 6,25 Prozent. Über die geplante Gesamtlaufzeit bis 2024 sollen Rückflüsse von etwa 196 Prozent generiert werden. Anleger können sich ab einer Mindestbeteiligung von 10.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio beteiligen.
- Ausgewählter Standort
- Moderne Immobilie mit Hightech-Kontrollzentrum
- Mieter mit höchster Bonität
- Andienungsrecht für Anleger sichert Mindestrendite
- Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss von 196 %