Nischenprodukte unter den Geschlossene Fonds. Kann man den BioEnergie-Investment Portfolio ALPHA von E & K dazu zählen?
Freitag, 3. Februar 2012 20:26
Wer das Wort „Nischenprodukte” hört, denkt wohl eher an Exotenfonds wie bspw. Eisenbahn-, Musik-, Game-, Wein-, oder Kaviarfonds, sprich Alternative Beteiligungen ohne Bedeutung für das gesamte Platzierungsaufkommen. Die Mitglieder des VGF (Verband der Geschlossenen Fonds) etwa haben im letzten Jahr etwa 350 Millionen Euro Eigenkapital mit Spezialitätenfonds eingesammelt, während über alle Produktgruppen hinweg rund 4 Milliarden Euro zusammenkamen.
Doch was wäre denn der Beteiligungsmarkt ohne seine vielen kleinen Nischen? Immerhin haben auch die Container- und Flugzeugfonds – mittlerweile etablierte Segmente – vor einigen Jahren als Spezialitätenfonds begonnen. Welche Bedeutung Nischenprodukte mitunter haben, zeigt das Beispiel der Tankerfonds. So konnten Anleger früher nur Anteile an Containerschiffen zeichnen, bis Dr. Peters 1996 einen Tankerfonds offerierte. Waren diese Schiffe damals eine Anlagenische, so sind Beteiligungen an Tankern heutzutage gang und gäbe, ebenso wie an Bulkern. Nischenprodukte sind wichtig für den Markt der geschlossenen Fonds, weil sie neue Ideen bringen, die das Potenzial haben, ein Anlagesegment komplett zu verändern. Das hat man bei den Schiffsfonds gesehen.” Und nicht nur dort. Hätte ein Anbieter wie etwa MPC Capital seinen Biomassekraftwerks-Fonds auf den Markt gebracht, wären nicht kleine Ökoschmieden mit derlei Produkten “nachgeprescht”? Ganz sicher nimmt die Bedeutung der Nischenprodukte am Beteiligungsmarkt stark zu.
(Quelle: Nordcapital)
- Gesellschaft E & K
- Fondskategorie New Energy
- Substanzquote 83.52 %
- Mindestanlage 10.000 EUR
- Ausschuettung 3.00% – 134.82%
- Laufzeit 12 J. Jahre
- Aktueller Status verfuegbar im Februar 2010
Im September 2010 hat die Bundesregierung ein Energiekonzept vorgestellt, demzufolge bis 2050 in Deutschland 80 Prozent des Stroms aus erneuerbarer Energie stammen sollen – das wäre nicht nur Weltrekord, sondern ist ein massives Investitionsprogramm für den stark veralteten Kraftwerkpark in Deutschland.
Um diesen Ausbau Erneuerbarer Energien zu unterstützen und den notwendigen Umbau realisieren zu können, wurde in Deutschland bereits im Jahr 2000 ein Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien in Kraft gesetzt, das 2004 novelliert und 2009 grundlegend überarbeitet wurde. Dieses Gesetz beeindruckt durch die Konsequenz seiner Umsetzung der Ausbauziele der Bundesregierung, weil es den Vorrang der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien regelt: Konventionelle Kraftwerke müssen in dem Umfang ihre Leistung reduzieren, in dem ein Angebot von Strom aus erneuerbaren Energien im Netz vorhanden ist. Gleichzeitig regelt dieses Gesetz die Mindestvergütungen für Strom aus Erneuerbaren Energien, die zu einer hohen Kalkulationssicherheit bei den Investoren führen.
Experten erwarten das Inkrafttreten der nächsten Überarbeitung dieses Gesetzes zwischen dem 01.01.2012 und dem 31.12. 2013. Dies ist der Zeitrahmen, in dem der vorliegende Fonds seine Investitionen abgeschlossen haben will und innerhalb dessen alle Biogasanlagen-Betriebsgesellschaften am Netz sein sollen, damit der Strom aus erneuerbaren Quellen dieses attraktive Investitionsumfeld wirklich nutzen kann.
Die Fondsgesellschaft erzielt Einkünfte aus der Verwaltung eigenen Vermögens. Die Einkünfte aus der Beteiligung an der Fondsgesellschaft unterliegen in Deutschland der Abgeltungsteuer, die die Anleger im Rahmen ihrer deutschen Steuerveranlagung entrichten.
Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt EUR 18,9 Mio und soll vollständig aus Eigenkapital gedeckt werden.
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