Investieren in ein Solaranlagenportfolio in Italien – Hamburgische Energiehandlung: Sonnenstrom alpha
Donnerstag, 15. Juli 2010 13:56

Motor beim Ausbau der Sonnenenergienutzung in Europa war bisher vor allem Deutschland. Laut Torsten Henzelmann von der Unternehmensberatung Roland Berger liegt die Zukunft der Solarenergienutzung jedoch in Südeuropa. Denn gerade in Sonnenländern wie Italien verspricht die Nutzung der Sonnenenergie hohe Erträge. Der Süden Italiens weist Globalstrahlungswerte auf, die bis zu 80 Prozent über den Werten von Deutschland liegen. Zudem ist die gesetzlich geförderte Einspeisevergütung für Solarstrom höher als in Deutschland und garantiert dem Anleger stabile Renditen.
Der Sonnenstrom alpha der Hamburgischen Energiehandlung ermöglicht Anlegern, sich an Photovoltaik-Anlagen Italien zu beteiligen. Während herkömmliche Solarfonds erst nach der Platzierung Investitionsobjekte identifizieren, hat die Hamburgische Energiehandlung für Sonnenstrom alpha im Vorfeld Investitionen in mindestens fünf Solarparks in Süditalien gesichert. Die Anlagen liegen in Apulien (Süditalien) südlich von Brindisi und Bari und sind teilweise bereits am Netz bzw. werden in den nächsten Monaten angeschlossen. Jede der fünf Solaranlagen bietet circa 1 Megawattpeak Leistung. Damit können insgesamt rund 2.400 Haushalte mit kohlendioxidfreiem Strom versorgt werden.
In den Solarparks werden sogenannte SunCarrier installiert. Der SunCarrier ist ein einachsiges Nachführsystem, das die Modulfläche permanent über die vertikale Achse nach dem aktuellen Sonnenstand ausrichtet. Auf diese Weise wird zu jeder Tageszeit ein optimaler Einfallwinkel für das Sonnenlicht gewährleistet und im Vergleich zu fest aufgeständerten Anlagen ein zusätzlicher Energieertrag von bis zu 35 % erzielt.
Italien fördert erneuerbare Energien durch eine Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen. Die Preisregelung besteht in Gestalt einer ihrer Höhe nach gesetzlich festgelegten Vergütung je Kilowattstunde Strom. Die Höhe der Vergütung liegt für die beschriebenen Anlagen bei 35,3 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2009 in Betrieb genommen wurden und bei 34,6 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen, die im Jahr 2010 in Betrieb gehen. Zusätzlich zur garantierten Einspeisevergütung kann der erzeugte Strom zu Marktpreisen veräußert werden.
Der Sonnenstrom alpha hat ein Fondsvolumen von 34,4 Millionen Euro. Die Höhe des Eigenkapitals soll 9,9 Millionen Euro betragen. Anleger können sich mit mindestens 10.000 Euro zuzüglich 3 % Agio beteiligen. Eine feste Fondslaufzeit ist nicht vorgesehen, wenngleich beispielhaft eine Prognose für eine Laufzeit von 20 Jahren erstellt wurde. Für diesen Zeitraum ist die staatliche Einspeisevergütung gesetzlich garantiert. Nach 10 Jahren wird die Fondsgeschäftsführung vertragsgemäß den Investoren den Verkauf der Solaranlagen zur Entscheidung vorlegen.
In einem marktüblichen Zielszenario ergibt sich ein durchschnittlicher Mittelrückfluss nach Steuern von circa 13 % pro Jahr, mit anfänglichen Ausschüttungen in Höhe von 9 % pro Jahr. In einem vorsichtig kalkulierten Basisszenario ergibt sich ein durchschnittlicher Mittelrückfluss nach Steuern von circa 9,9 % pro Jahr, mit anfänglichen Ausschüttungen in Höhe von 8 % pro Jahr. Die erste Auszahlung soll planmäßig im Dezember 2011 erfolgen.
Weitere Informatioen finden Sie hier: Sonnenstrom alpha
Thema: Erneuerbare-Energien-Fonds | Kommentare (0) | Autor: admin



