Beitrags-Archiv für die Kategory 'Glossar'

Portfoliofonds

Donnerstag, 8. März 2012 20:34

Die Bedeutung der Portfolio-Fonds konnte im Zuge der Wirtschafts-, Finanz- und Schuldenkrise kontinuierlich zulegen. Denn Portfoliofonds stehen für konstante Erträge durch breite Streuung im Rahmen einer diversifizierten Anlagestrategie. Mit einem PortfolioFonds verfolgt man das Prinzip der Risikostreuung abseits von Modethemen und des Auf und Ab einzelner Märkte und Anlageklassen. Statt mehrerer Einzelinvestitionen in verschiedene Sachwerte mit entsprechend hohem Kapitaleinsatz zu tätigen, lässt sich der gleiche Risikostreuungseffekt mit nur einer Zeichnung – in vielen Fällen bereits unter 10.000 Euro oder sogar als Sparplanvariante – erreichen. 
Darin liegt ein großer Vorteil insbesondere für kleinere Vermögen. Denn gerade seit der Finanz- und Wirtschaftskrise stellt man einen steigenden Bedarf von Anlegern ohne größeres Bestandsportfolio an einer ausgewogenen Anlagestrategie fest. Entscheidend bei der Entwicklung von PortfolioFonds ist die Auswahl der einzelnen Zielfonds. 

Es kommt darauf an, bei den Investitionsentscheidungen eine Schwerpunktbildung in einer Anlageklasse zu vermeiden und einzelne Zielfonds nicht zu stark zu gewichten. Darüber hinaus ist eine weitere Aufteilung einer Anlageklasse in funktionale und geographische Investitionsschwerpunkte wünschenswert, so dass die Investitionen auf eine größere Anzahl von Projekten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und Märkten verteilt werden.

Dabei sollte viel Wert auf eine neutrale Fondsauswahl gelegt werden. Der Anteil eigener Fonds sollte maximal 20 Prozent der Investitionen ausmachen. Im Idealfall halten die Initiatoren von Portfolio-Fonds Ihre Auswahlkriterien für die Zielfonds in Form harter Investitionskriterien im Gesellschaftsvertrag fest. Derartige Produktmerkmale können es Ihnen als Vertriebspartner ermöglichen, Beteiligungsangebote auch solchen Kunden anzubieten, die mangels Vermögensmasse als Zeichner eines klassischen Geschlossenen Fonds nicht in Betracht kommen. 

Hinzu kommen Abwicklungsvereinfachungen für Anleger und Vertrieb sowie nicht zuletzt eine deutliche Reduzierung der Haftungsproblematik durch Vermeidung einer Vielzahl von Haftungsrisiken der Einzelfonds. Gerade im Rahmen der Vermittlerdokumentation und der anstehenden Plausibilitätsprüfung durch den Anlageberater kann es für den Berater immer schwieriger werden, die Menge an Beteiligungen nach ihrer wirtschaftlichen Eignung hin zu untersuchen.

Quelle: Steiner + Company

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Insolvenzquote

Sonntag, 4. März 2012 17:23

Prozentteil der Gesamtforderungen, die uns der Insolvenzmasse befriedigt wird, wenn das Insolvenzverfahren abgeschlossen ist. 
Quelle: publity Vertriebs GmbH

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Code of Conduct

Mittwoch, 29. Februar 2012 16:22

Code of Conduct – ist eine Sammlung von Verhaltensweisen, die in unterschiedlichsten Umgebungen und Zusammenhängen abhängig von der jeweiligen Situation angewandt werden können bzw. sollen. 
Quelle: publity Vertriebs GmbH

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AfA

Freitag, 24. Februar 2012 11:25

AfA – Absetzung für Abnutzung
Quelle: publity Vertriebs GmbH

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Non Performing Loans

Dienstag, 21. Februar 2012 13:56

Non Performing Loans – der Begriff kommt aus dem Angelssächsischen und bezeichnet Banken-Kreditforderungen, die von Schuldnern nicht mehr bedient werden. Unterschieden werden (z. B. durch Immobilien) besicherte sowie unbesicherte Kreditforderungen. Hinter jeder der sog. unbesicherten Forderungen steht ein Mensch, der  - als er bsp. einen Kredit für sein mittelständisches Unternehmen aufnahm – sich persönlich zur Begleichung seiner Schulden verpflichtet hatte. 

Quelle: publity Vertriebs GmbH

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USA-Freibeträge

Dienstag, 7. Februar 2012 16:36

Steuersätze für ledige Personen 2010
 
Persönlicher Freibetrag USD 3.650
Zu versteuerndes Einkommen in USD               Steuersatz in %
bis  8.375                                                                    10 
8.376 bis 34.000                                                       15
34.001 bis 82.400                                                     25
82.401 bis 171.850                                                   28 
171.851 bis 373.650                                                 33
Über 373.650                                                              35  
 
Steuersätze für verheiratete Personen (getrennte Veranlagung) 2010 
 
Persönlicher Freibetrag USD 3.650

Zu versteuerndes Einkommen in USD               Steuersatz in % 
 
bis 8.375                                                                    10
8.376 bis 34.000                                                      15
34.001 bis 68.650                                                    25
68.651 bis 104.625                                                  28
104.626 bis 186.825                                                33
Über 186.825                                                             35 

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Schenken

Freitag, 3. Februar 2012 15:56

Beteiligungen an MCE-Dachfonds haben im Vergleich zu Barvermögen deutliche Vorteile im Hinblick auf die Übertragung durch Vererbung und Schenkung. Denn Dachfonds für Schiffsbeteiligungen sind Betriebsvermögen. Für dieses gelten aufgrund der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen zurzeit besondere schenkungsteuerliche Vergünstigungen. Derzeit günstige politische Umfeld kann sich zur Übertragung von Betriebsvermögen mit Beginn der nächsten Legislatur­periode in rund zwei Jahren jedoch deutlich ändern.

Um die derzeit geltenden Vorteile der Schenkungsteuer nutzen zu können, muss der Schenkende mitunternehmerisch an einem Dachfonds beteiligt gewesen sein. Dies setzt unter anderem voraus, dass der Schenkende seine Beteiligung bereits über einen längeren Zeitraum (von mindestens einem Jahr) gehalten hat. 
 
Aus schenkungsteuer­lichen Gründen grundsätzlich vorteilhaft, eine Fondsbeteiligung zu verschenken. Sollten Sie darüber nachdenken, Ihr Vermögen in Form einer Beteiligung an einem MCE-Dach­fonds zu verschenken, ist vor dem Hintergrund einer mitunternehmerischen Beteiligung schnelles Handeln gefragt: Je früher Sie einen MCE-Dachfonds zeichnen, desto eher be­ginnt Ihre Mitunternehmerschaft und desto sicherer können Sie sein, Ihre Beteiligung noch zu den aktuell geltenden günstigen Bedingungen verschenken zu können. 
 
Im Beispiel wird davon ausgegangen, dass neben einer Beteiligung an einem MCE-Dachfonds kein weiteres Betriebsvermögen verschenkt wird und die Vorausset­zungen des § 13a ErbStG (insbesondere die Behaltensfrist des Beschenkten von fünf Jahren) sowie die übrigen Voraussetzungen eingehalten werden. Darüber hinaus wird unterstellt, dass der persönliche Freibetrag bereits voll ausgeschöpft wurde, bezie­hungsweise anderweitig verplant ist. 
 
Schenkung von MCE-Dachfonds. Aufgrund des bei der Übertragung von Betriebsver­mögen geltenden Verschonungsabschlages in Höhe von 85% werden lediglich 15% des Ausgangsvermögens besteuert. Durch den Abzug des darüber hinaus anrechenbaren Abzugsbetrages ergibt sich ein steuerlicher Erwerb von EUR 0,-. Damit entfällt die Erbschaft- und Schenkungsteuer trotz des ausgeschöpften persönlichen Freibetrages komplett. Im Vergleich zur Übertragung eines gleich hohen Betrages an Bar­vermögen ergibt sich somit eine Steuerersparnis.  

Quelle: MCE

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Upstream

Dienstag, 24. Januar 2012 13:16

In der Energieversorgungskette für die fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas unterscheidet man in den USA drei Segmente:  der “Upstream”-Bereich befasst sich mit der Exploration und Förderung,
unter “Midstream” werden insbesondere die Stationen Transport und Lagerung zusammengefasst, während unter der Überschrift “Downstream” sämtliche Aktivitäten angesiedelt sind, die mit der Aufbewahrung und Ablieferung an die Verbraucher zu tun haben. 
 
Allein die Verteilung, Zwischenlagerung und Zulieferung der Energieträger wird eine weiträumige Versorgungs-Infrastruktur benötigt. Sie umfasst beispielsweise im “Midstream”-Segment Anlagen zur Verarbeitung, Tanklager und ein eingmaschiges Netz Pipelinesystemen, die Große Distanzen zwischen den Lieferanten und Ihren Abnehmern überwinden. Als zuverlässige Transportmittel gewährleisten sie die landesweite Verteilung unter ökonomischen Rahmenbedingungen. 

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Wasserkraft

Freitag, 13. Januar 2012 15:41

Wasserkraft ist eine ausgereifte Technologie: 16 Prozent des global erzeugten Stroms stammen aus Wasserkraftwerken. Gleich­zeitig bestehen noch erhebliche Ausbaumöglichkeiten. Allerdings können insbesondere mit großen Wasserkraftprojekten sowohl erhebliche ökologische Beeinträchtigungen als auch soziale und ökonomische Risiken verbunden sein. China hat für die Errich­tung des “3-Schluchten-Damms” am Jangtse, dem längsten und für die Wirtschaft wichtigsten Fluss des Landes, zahllose Ortschaften versetzt und mehr als eine Million Menschen umgesiedelt. Im Jahr 2008 ging das gigantische Wasserkraftwerk in Betrieb und erzeugt seitdem in etwa die Leistung von vier Kernkraftwerken.

In Deutschland wird mit Wasserkraft fast ausschließlich elektri­scher Strom erzeugt, ihr Anteil an der Stromerzeugung liegt bei etwa 3,4 Prozent. Die größten Potentiale zur künftigen Nutzung der Wasserkraft in Deutschland liegen in den südlichen Bundesländern, da hier der Voralpenraum für ein günstiges Gefälle sorgt. Die we­sentlichen Potentiale der Wasserkraft liegen im Ersatz, in der Mo­dernisierung und Reaktivierung vorhandener Anlagen sowie im Neubau an bestehenden Querbauwerken. Dabei müssen alle Um­weltanliegen ausgewogen berücksichtigt werden. Für die kommen­den Jahre wird eine Erneuerung einiger größerer Anlagen erwartet, da mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) neue Anreize für Investitionen gesetzt wurden.

Quelle: Nordcapital

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Sonne

Dienstag, 10. Januar 2012 14:50

Das Zentralgestirn unseres Sonnensystems ist für das Leben auf der Erde von fundamentaler Bedeutung – ihre Strahlungsenergie liefert mit etwa 99,98 Prozent praktisch den gesamten Energiebeitrag zum Erdklima.

Ein “Feuerball” mit einem Durchmesser von rund 1,4 Millionen Kilometern, der uns in einer Entfernung von “nur” 150 Millionen Kilometern näher liegt, als wir denken. Oder jedenfalls lange dachten. Kaum zu glauben – Sonnenenergie wird bei uns immer noch als “neue Energie” abgelegt und führte lange Zeit ein Schattendasein. Dabei ist es doch mehr als naheliegend, diese Energiequelle einzuschalten und ihre Kraft in vielfältiger Form zu nutzen, um unsere Energie aufzuladen.

Solarthermische Anlagen eignen sich beispielsweise zur Erwärmung von Trinkwasser und zur Aufbereitung von heißem Wasser für Heizungsanlagen.

 

 

Quelle: Nordcapital

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