Baring Asset Management (Barings) hält es für wahrscheinlich, dass die wieder steigenden Ölpreise und stabileren Nahrungsmittelpreise die Inflation weiter steigen lassen. Die Reaktion der Zentralbanken werde die Märkte 2010 maßgeblich beeinflussen. Barings erwartet eine unterdurchschnittliche Erholung, viel Volatilität und geht davon aus, dass die herrschende Unsicherheit 2010 zu ausgeprägten Wachstumsunterschieden zwischen den einzelnen Ländern führen wird. Statt eines einheitlichen Wachstumstrends werde es eine ganze Reihe unterschiedlicher Wachstumsprofile geben.
Andrew Cole, Stratege bei Barings, sagt: „Die derzeitige Erholung wird für ein recht ordentliches, im langfristigen Vergleich jedoch unterdurchschnittliches Weltwirtschaftswachstum sorgen. Besonders interessant wird sein, wie die Zentralbanken 2010 ihre Notmaßnahmen beenden. Die Notenbanken dürften zunächst die Liquiditätsprogramme auslaufen lassen. Danach wird man sich wohl den Zinsen zuwenden. Wir gehen davon aus, dass die Zinsen in der zweiten Jahreshälfte 2010 angehoben werden.“
Insgesamt hält Barings die Investmentaussichten für 2010 für gut. Angesichts der zu erwartenden hohen Volatilität komme es jedoch auf eine sorgfältige Asset Allocation und die richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkte an. Die größten Chancen für Anleger sieht Barings in Asien und in den Emerging Markets, wo eine V-förmige Erholung erwartet wird. In den USA und in Kontinentaleuropa werde der Konjunkturverlauf eher U-förmig sein. Das Wachstum wäre demnach weiter schwach, bevor es zu einer echten Erholung kommt. In Großbritannien sei das Risiko eines Double-Dips (W-förmiger Verlauf) am größten Für Japan gäbe es wenige Anzeichen dafür, dass das Wachstum in absehbarer Zeit wieder anziehe (L-förmiger Verlauf).
Barings hält den Lagerzyklus in diesem Jahr für den wichtigsten Wachstumsfaktor. Da die Unternehmen ihre Lagerbestände wieder aufstocken, sei eine Erholung der Industrieproduktion und des Außenhandels zu erwarten. Am wenigsten schätzt Barings Finanzwerte. Sie hätten sich zuletzt sehr gut entwickelt, erschienen jetzt jedoch teuer und würden einige Jahre lang unter strengeren Regulierungsvorschriften leiden. Ebenfalls zurückhaltend ist Barings bei Konsumgebrauchsgütern, Gesundheitswerten und Versorgern, hingegen den Sektoren Energie, Informationstechnologie, Grundstoffe und Telekommunikation gegenüber positiv gestimmt.
Langfristig setzt Barings weiter auf Sachwerte, weil sie Inflationsschutz bieten.
Demnach ist ein Investment in Sachwerte zum momentanen Zeitpunkt wichtiger denn je. Aus der Vielzahl angebotener Produkte möchten wir Ihnen in diesem Newsletter zwei schlaglichtartig vorstellen – den Schiffsfonds Mia S von HCI und den Immobilienfonds GreenBuilding von Hesse Newman.
Schiffsfonds – HCI: Mia S
Mit dem Mia S von HCI haben wir einen chancenreichen Schiffsfonds exklusiv im Vertrieb, dessen herausragende Fondskonzeption gerade in stürmischen Zeiten Ihre besondere Beachtung finden sollte. Der Fonds besticht durch ein Sicherheitskonzept, das ihn für Anleger besonders interessant macht.
Das Sicherheitskonzept sieht für die Jahre 2010 und 2011 jährliche Mindestzahlungen in Höhe von 5 Prozent für Standard- und 3 Prozent für Vorzugskommanditisten vor. Hierfür stehen Anbieter und Vertragsreederei gemeinschaftlich ein! Eine Beteiligung am Mia S ist in zwei Varianten möglich – als Vorzugskommanditist mit bevorrechtigten Ausschüttungen oder als Standardkommanditist mit der Chance auf höhere nachrangige Ausschüttungen. Im ersten Fall erwarten den Anleger jährlich 6 Prozent (Gesamtmittelrückfluss circa 166 Prozent), im zweiten jährlich 8 Prozent (Gesamtmittelrückfluss circa 193 Prozent).
Bei der Mia S handelt es sich um einen Massengutfrachter der Supramax-Klasse mit einer Tragfähigkeit von 57.000 tdw (tons dead weight). Ihre Abmessungen eröffnen ihr die Möglichkeit, den Panama- und den Suezkanal zu passieren. Dank der Ausstattung mit eigenem Ladegeschirr ist sie in der Lage, auch in Häfen mit fehlender oder eingeschränkt ausgebauter Umschlaginfrastruktur Ladung an Bord zu nehmen und zu löschen.
Eingesetzt wird die Mia S im Döhle Pool, der speziell für Massengutfrachter der Supramax-Klasse ins Leben gerufen wurde. Diesem gehören vorerst 15 Schiffe an, die zwischen 2009 und 2011 abgeliefert werden. Neun Schiffe sind schon an MOL verchartert. Für die multimodale Transport-Gruppe (MOL) fahren aktuell 821 Schiffe mit insgesamt 55.492 tdw. Sie hat ein fabelhaftes Dynamar-Rating von „1“. Es ist ein Mix aus mittelfristigen Zeitchartern und Spotbeschäftigungen vorgesehen, um ein ideales Verhältnis von Sicherheit und Ertrag zu erreichen.
Immobilienfonds – Hesse Newman: GreenBuilding
Der Immobilienfonds GreenBuilding von Hesse Newman investiert in die neue Siemens-Niederlassung in der Airport City am Flughafen Düsseldorf. Die Lage besticht durch ihre direkte, fußläufige Nachbarschaft zu dem Flughafenterminal und beste verkehrstechnische Anbindungen über Straße wie Schiene. Der Vertrag läuft über zehn Jahre und ist dank einer indexierten Miete inflationsgeschützt. Das Bürohaus mit mehr als 10.000 Quadratmetern Mietfläche zeichnet sich durch einen hohen Qualitätsstandard aus und wird sämtliche EU-Anforderungen an ein GreenBuilding erfüllen. Nachhaltige Immobilien bieten messbare ökonomische Vorteile und können darüber hinaus einen erheblichen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten.
Mitten in der Wirtschaftsregion Rhein-Ruhr mit rund 11,5 Millionen Einwohnern gelegen ist Düsseldorf einer der größten europäischen Märkte. Rund 400.000 Unternehmen haben hier ihren Sitz, darunter viele Global Player. Bei internationalen Rankings liegt die Stadt am Rhein auf Platz sechs vor Metropolen wie Sydney, Paris und London. Der Büromarkt Düsseldorf zählt zu den „Big Six“ Deutschlands: Er zeigt sich seit Jahren recht stabil – mit soliden Mietpreiszuwächsen und konstanten Vermietungsquoten.
Über die geplante Fondslaufzeit bis 2022 ist eine Gesamtauszahlung von 178 Prozent vor Steuern prognostiziert.
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