Freitag, 22. Oktober 2010 13:33
Hanse Capital: Krisengewinner II – anzizyklisch in krisenbedingt günstige Schiffe investieren
In den Jahren 2007 und 2008 haben die Schiffsbeteiligungsbranche sowie die Reedereien einen extremen Boom erlebt, der jedoch durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise ein abruptes Ende fand. Schiffe haben je nach Typ 30% bis 70% gegenüber den Höchstpreisen an Wert verloren und die Charterraten sind in fast allen Segmenten massiv eingebrochen. Durch den daraus resultierenden stark gestiegenen Kapitalbedarf und die aktuell extreme Zurückhaltung der Banken bei der Finanzierung von Schiffen sind immer weniger Reedereien in der Lage, ihre Schiffe aus eigenen Mitteln zu finanzieren.
Mit dem Krisen-Gewinner II bietet die Hanse Capital dem Anleger die Möglichkeit, durch antizyklisches Investieren in Schiffe zu krisenbedingt günstigen Preisen überproportional an einer Erholung des Welthandels zu partizipieren. Der Vorgängerfonds HC Krisen-Gewinner war 2009 mit 42 Millionen Euro eingeworbenen Eigenkapital der erfolgreichste Schiffs-Opportunity-Fonds. Anlageziel ist der Kauf, der Bau, der Betrieb und der Verkauf (möglichst innerhalb von drei bis fünf Jahren) von Schiffen. Der Fonds soll Marktopportunitäten in den verschiedenen Schiffsklassen nützen, vor allem im Bereich kleiner und mittlerer Tonnage. Ob es sich dabei um Neubauten oder Gebrauchte handelt, ist unerheblich.
Wichtig ist das Marktpotential aus einem möglichst günstigen Einkauf. Zudem kann der Fonds zusammen mit dem Vorgängerfonds investieren, was die Beweglichkeit am Markt erhöht. Die Investitionen sollen zeitlich versetzt vorgenommen werden, um insgesamt einen möglichst niedrigen Durchschnittspreis zu erzielen. Insgesamt wird eine möglichst gute Risikostreuung durch die Investition in verschiedene Schiffe angestrebt.
Die zu tätigenden Investitionen werden grundsätzlich durch einen unabhängigen Investitionsausschuss beschlossen. Der Investitionsausschuss dient der freiwilligen Selbstkontrolle zur Sicherung von erstklassigen Schiffsinvestitionen. Er besteht aus neun Mitgliedern. Kaufbeschlüsse müssen einstimmig gefasst werden.
Keines der Mitglieder ist gesellschaftsrechtlich mit der Hanse Capital Gruppe verbunden.
Über die bestmögliche Beschäftigung (Poolbeschäftigung oder Festcharter) wird abhängig von der jeweiligen Marktsituation erst zum Zeitpunkt der Investition entschieden. Es sollen jedoch überwiegend keine langfristigen Charterverträge (länger als 24 Monate) geschlossen werden, um möglichst uneingeschränkt an einem wieder steigenden Markt partizipieren zu können und einen frühen Verkauf zu ermöglichen.
Die Fondsgesellschaft hat sich bereits mit 2,4 Millionen USD des Kommanditkapitals an der „HC Anna-Lena” Schifffahrts GmbH & Co. KG beteiligt. Der restliche Anteil wird vom Vorgängerfonds sowie den Initiatoren übernommen.
Der Gesamtkaufpreis beträgt 15,7 Millionen US-Dollar und liegt damit ca. 70% unter dem ursprünglich bestellten Preis (27 Millionen US-Dollar). Der äußerst günstige Kaufpreis konnte erzielt werden, da sich die Bauwerft in der Insolvenzverwaltung befindet. Der Investitionsausschuss hat der Investition einstimmig zugestimmt. Das Schiff befindet sich seit dem 12. September 2010 mit einer Charterrate von 9.500 USD in Fahrt. Damit erzielt die „HC Anna-Lena” bereits ohne Fremdkapital eine Charterrendite von 14% auf heutigen Ratenniveau.
Der aktuelle Platzierungsstand liegt bei 15 Millionen Euro, avisiert wird ein Volumen von 30 bis 50 Millionen Euro. Es liegen Platzierungsgarantien von über 20 Millionen Euro von diversen Vertriebspartnern vor. Die Initiatoren bzw. das Management leistet eine Eigenbeteiligung von 1 Million Euro. Die angestrebte Laufzeit der Beteiligung beträgt 3-5 Jahre. Anleger können sich mit mindestens 15.000 Euro zuzüglich 3 % Agio beteiligen.
- Konzept bei Vorgängerfonds bereits erfolgreich realisiertInvestition in besonders aussichtsreiche Schiffssegmente
- Risikominimierung durch geplanten Kauf mehrerer Schiffe
- Sicherung der Anlegerinteressen durch unabhängigen Investitionsausschuss
- Prognostizierte Gesamtausschüttungen in Höhe von 154 % (Mid-Case-Szenario)
- Erster Schiffskauf 70% unter dem ursprünglich Einkaufswert getätigt
Für weitere Information zum Fonds klicken Sie bitte hier: Krisengewinner